Samstag, 13. Oktober 2012

WDR 5 Wanderung am 08.07.2012

Unter Leitung des Heimatverein Sythen fand am Sonntag eine Wanderung des WDR 5 und der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) statt. Reinhard Schröer vom Heimatverein konnte gute 100 Wanderer aus ganz Nordrhein-Westfalen begrüßen, die er mit  Birgit Paßmann, Ute Leschny und Dr. Georg Tuschewitzki auf einer 15 km langen Strecke durch eine abwechslungsreiche Landschaft führen durfte. Das Thema „Wasser“ in Form von Bächen, Grabensystemen, Umfluten, natürlichen Tümpeln und den als Silberseen bekannten großen Aussandungsseen in der Schmaloerheide zog sich durch den ganzen Tag. Leider blieben die Wanderer aber auch vom Dauerregen nicht verschont.

Die Teilnehmer erfuhren einiges zur Geschichte der durchwanderten Landschaft und hörten interessante Geschichten zu Heinz Sielmanns erstem Spechtfilm, den Mord an Graf Otto von Westerholt sowie Vertellkes über Wölfe und Verbrechen in der Schmaloer Heide. Unterwegs besuchten die Gruppen den Ehrenfriedhof im Dernekamp und die Große Teichsmühle, wo eine deftige Suppe serviert wurde. Am Silbersee 3 ließen sich die Wanderer über die Quarzsandgewinnung und die herausragende Bedeutung der Quarzsande aber auch über die Siedlungsgeschichte des Sythener Raumes informieren. Den Abschluss dieses vielfältigen Tages bildete eine vom Heimatverein vorbereitete Kaffeetafel in der Sythener Mühle.

Mark vom Hofe, Redakteur des WDR 5 und Initiator der Wanderreihe "Der Natur auf der Spur" war, obwohl er und seine Terrierhündin genauso durchnässt waren wie der Rest der Wandergruppe, begeistert von der Streckenführung und lobte die hervorragende Organisation durch den Heimatverein. "Einen Rekord hat die Wanderung auf jeden Fall aufgestellt", sagte vom Hofe, "bei noch keiner Wanderung des WDR 5 und der LNU war das Wetter so schlecht wie hier in Sythen." Die Wanderer ertrugen das schlechte Wetter mit Humor und wurden durch eine gute Betreuung entschädigt.
Der Heimatverein ist seit diesem Jahr als Naturparkpartner Mitglied und Förderer des Naturparks Hohe Mark Westmünsterland. Der Naturpark hat es sich zur Aufgabe gemacht, die herrliche Landschaft des Parks einem breiten Publikum bekannt zu machen. Das ist trotz des schlechten Wetters auch am Sonntag gelungen. Viele Wanderer versprachen, gerne wieder in die Region zurückzukommen, um die herrliche Landschaft zu erkunden.

Wi haollt bineen.